Hilfe zur Selbsthilfe der Initiative für Vollkorrektion binokularer Störungen

Wir setzen uns für das freie Recht auf Verbesserung der Sehschärfe ein, d.h. für jeden der dies will. D.h. jemand kann von diesem Recht überhaupt erst Gebrauch machen, wenn er weiß, dass es gerade bei der Sehschärfenverbesserung außerordentlich große Unterschiede gibt. Dazu wollen wir sachdienlich informieren.

Gedanken- und Erfahrungsaustausch zu allen Fragen, die das Leben mit allen Formen von Winkelfehlsichtigkeit betreffen. Die Treffen finden ca. alle 6 Wochen und an verschiedenen Orten statt. (siehe Termine)

Jede(r) Interessierte und Betroffene ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Gegenseitige Orientierungshilfe; vom Mut machen und bis zum kritischen Hinterfragen.

Eigenverantwortlich und aktiv handeln - das kann man auch in dieser Frage lernen, wenn man nicht noch einmal dieselben Fehler wiederholen will, die andere bereits gemacht haben.

Praktische Alltagstipps für die Betroffenen und ihre soziale Umgebung, d.h. Eltern, Lehrer, Kinderärzte und Therapeuten.

Bis die enorme Vielfalt von Auswirkungen und Hilfen bei den verschiedenen Formen von Winkelfehlsichtigkeit Allgemeingut geworden sind, können Menschen mit Ihren konkreten Erfahrungen die ehrlichsten und effektivsten Hilfen zur Erkennung und Bewältigung geben, denn mit der ersten Brille, oder mit einer OP ist das Kapitel Besser Sehen – besser Leben, längst nicht abgeschlossen.

Qualifizierte telefonische Beratung für Betroffene und Interessierte.

Erarbeitung von Standards für Augenoptiker und Augenärzte, damit Betroffene bei den Messungen, Brillenanfertigungen, sowie den Augenmuskeloperationen auf kompetente Hilfe treffen.

Wir wollen uns weder berufspolitisch Instrumentalisieren lassen, noch uns als Kollateralschäden von Meinungsverschiedenheiten wieder finden müssen. Wir orientieren uns ausschließlich am Erfolg für die Betroffenen und der geltenden Rechtssituation. Wir mögen Klarheit, nicht nur beim eigenen Sehen, und keinesfalls Verschleierung, schon gar nicht Angstmache.

Wir sind an jeder sachdienlichen Weiterentwicklung der Anwendung innerhalb der Augenoptik und der Refraktiven Chirurgie interessiert. Mit Refraktiver Chirurgie wird die Optik der Augen an den Augenmuskeln so verändert, dass Gutes Sehen ohne dicke Linsen möglich wird.

Wir bieten gerne unsere Erfahrungen zur Entwicklung von Kooperationsmodellen zwischen den Fachleuten an.

Kooperationen mit:

Wir stehen in stetigem Kontakt mit Fachleuten aus Augenoptik und Augenheilkunde, involvierten und tangierten Therapeuten, Erzieher/innen und Lehrer/innen.

Vertretung der Mitglieder gegenüber den Behörden und der Öffentlichkeit

Kontakte zu Sozialämtern, Krankenkassen, Jugendämtern, Schulämtern, Kultusministerium, Gesundheitsämtern, Fachverbänden, etc..

Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit durch Presseartikel, Leserbriefe, Teilnahme an Messen, Kongressen und Veröffentlichung von Leserbriefen.

Wir organisieren Vorträge z.B. in Kindergärten und Schulen.

Unseren Flyer können Sie kostenlos unter Downloads herunterladen.

Als wesentliche „Leistung" der Selbsthilfegruppen zieht sich seit Beginn im Jahr 2001 ein roter Faden durch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind immer besser in der Lage, ihre Bedürfnisse und Anliegen präzise zu artikulieren und so dazu beitragen, dass im Sozial- und Gesundheitsbereich immer mehr Aufmerksamkeit entsteht. Nur so können die unterschiedlichsten Bedürfnisse sehr viel genauer abgestimmt werden können, was zur Einsparung von non- u. kontraproduktive Leistungen führt. Dass wir damit nicht immer auf Gegenliebe stoßen, schätzen wir als eine außergewöhnliche Form von Anerkennung.

Unsere Arbeit ist ein Aktivposten zur qualitativen Verbesserung der Leistungen unseres Gesundheits- und Sozialsystems - die dabei erlebte höhere Lebensqualität für den Einzelnen, die Familien und Kollegien motivieren uns immer auf´s Neue.

Die langen, oft frustrierenden und deshalb so beschwerlichen Wege der Betroffenen, machten es erst möglich, auch die seelische Unterstützung und den gezielten, informellen Austausch zu geben. So machen sie wenigstens im Nachhinein noch einen Sinn.

Genau hier liegt ein zentraler Tätigkeitsschwerpunkt unserer Selbsthilfegruppe. Sie bietet das, was die, mangels bekannter Alternativen eingesetzte Versuche, die passende Brille durch andere, meist medizinische Methoden zu ersetzen, niemals leisten können. Die Brille ist dennoch eher der passende Schuh für die Sicht der Augen, als ein Therapeutikum im klassischen med. Sinn.

Wir nennen auf unserer Homepage Anwender der Mess- und Korrektionsmethodik nach H.-J.Haase, die erklärt haben, die Standards 2.0 der SHG-WF verbindlich anzuwenden.
Das optische Messergebnis dieser augenoptisch-optometrischen Messmethodik wird trivial als „Winkelfehlsichtigkeit" bezeichnet. Dennoch beschreibt dieses Maß nichts anderes, als die Brillenwirkung, mit der die individuellen optischen Verhältnisse ausgeglichen werden. Diese Methode ist Teil der schuloptometrischen Augenoptikerausbildung. Sie wird an den Ausbildungseinrichtungen unterschiedlich ausgeprägt gelehrt und deshalb auch sehr unterschiedlich angewendet.

Selbsthilfegruppen sind ein Rückzugsort, an dem menschliche Fürsorge, aber auch ganz simpler sachdienlicher Rat zu bekommen ist.
Ganz allgemein, wurden Selbsthilfegruppen deshalb zum nicht mehr wegzudenkenden Teil eines hoch differenzierten Gesundheitssystems. Sie wurden in den vergangenen Jahren ein wichtiger Ort zur Orientierung und Stärkung der allgemeinen Kompetenz von Laien. Sie sind deshalb Anlaufstelle für immer mehr Menschen, die ihre eigene Verantwortung für ihre Lebens- und Bildungsqualität erkennen und ergreifen wollen. Sie nehmen damit eine nicht mehr zu unterschätzende, weil regulierende Stellung ein.

Unsere Selbsthilfegruppe verfolgt keine kommerziellen Interessen. Sie erhält Zuschüsse von der Arge (Pauschal- u. Projektförderung) sowie von Krankenkassen (Projektförderung).

Für den immer wieder unterstellten Verdacht, dass alle Selbsthilfegruppen „Sprachrohr und Experimentierfeld DER Industrie" sein würden, gibt es in unserer Initiative nicht den geringsten Anlass.

Nicht einsam, sondern nur gemeinsam sind wir stark, die Welt des Sehens, besonders der nachfolgenden Generation nachhaltig zu ändern!!!!

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